| St. Georg Dom Limburg Aktuelles

Herzlich Willkommen, Herr Longo!

Wir begrüßen herzlich Herrn Maurizio Longo, der am 01.10.20 seine Tätigkeit als Domschweizer in unserer Pfarrgemeinde und am neuen Arbeitsplatz im Dom aufgenommen hat. An dieser Stelle möchten wir ihn vorstellen

Herr Longo, dessen Familie aus Sizilien stammt, engagierte sich bereits im Alter von 6 Jahren als Ministrant in seiner damaligen deutschen Pfarrgemeinde und wurde von seinem Heimatpfarrer unterrichtet. Als Kind zog er zwar wieder nach Italien, kehrte jedoch als 16-jähriger nach Deutschland zurück, wo er schnell Fuß fasste und eine Ausbildung zum Textilmechaniker abschloss.

Im Jahr 2004 zog es ihn jedoch erneut nach Italien; seinen erlernten Beruf konnte er leider dort nicht ausüben. Er wurde daher in der Tourismusbranche tätig – saisonbedingt - und musste sich ein zweites Standbein schaffen durch die Ausbildung zum Krankenpfleger. 2016 wurde er wieder in Deutschland im Schwabenland sesshaft, arbeitete nun in der Krankenpflege und engagierte sich ehrenamtlich bei seinem Cousin, dem Pfarrer der dortigen italienischen Gemeinde, Don Gregorio Milone, im Kirchendienst.

Seit 1,5 Jahren lebt der Vater einer 16-jährigen Tochter jetzt in Limburg und war zuletzt nicht nur als Krankenpfleger tätig, sondern auch als Küster der St. Annakirche. Mit großer Hoffnung bewarb er sich um die ausgeschriebene Stelle als Domschweizer und wurde unter 8 Bewerbern ausgewählt. In den vergangenen Wochen konnte er bereits einen ersten Einblick in seine neue Tätigkeit gewinnen – er freut sich, seinen Glauben im Dienst an Gott leben zu dürfen.

Als „Ostiarius“ sorgt er nun für die Sicherheit im Dom und verleiht allen Festen einen würdigen Rahmen. Neben dieser Tätigkeit vertritt er unseren Küster, Br. Elmar sowie die Küster der Stadtkirche und der St. Annakirche. Darüber hinaus ist er durch seine Herkunft prädestiniert, um italienischen Besuchern die Schönheit unserer Kathedrale näher zubringen.

Wir wünschen unserem neuen Domschweizer weiterhin eine gute Zeit der Einarbeitung, erfüllende Begegnungen und vor allem viel Freude an seiner neuen Wirkungsstätte.

Zurück zur Übersicht