Italienische Gemeinde

Erstellt von Nassauische Neue Presse (NNP) | | Italienische Gemeinde Aktuelles

Italienische Mission Limburg: "Tutti sono invitati"

Mehr als 5000 Italiener gehören zur Italienischen Gemeinde Limburg, die am Wochenende 50. Geburtstag feiert. Pfarrer Don Vito Lupo ist rund um die Uhr für sie im Einsatz – mit tatkräftiger Unterstützung von Mitarbeiterin Fiorella Dall’Arche.

Limburg. Dass sie einmal als Sekretärin für die Italienische Gemeinde Limburg tätig sein würde, hätte sich die zierliche Fiorella Dall’Arche, die zunächst Arzthelferin lernte und anschließend eine Ausbildung zur Sozialassistentin absolvierte, niemals träumen lassen. Schon deshalb nicht, weil sie die Nichte des italienischen Pfarrers Don Vito Lupo ist und als Sekretärin stets Hand in Hand mit ihrem Onkel arbeiten muss. Aber das klappte auf Anhieb prima – und jetzt ist die junge Dame, die auch in Limburg zur Welt kam, bereits seit neun Jahren im italienischen Pfarrsekretariat tätig. Sie trat 2007 in die Fußstapfen von insgesamt vier Vorgängerinnen, „alles engagierte Frauen“, wie ihr Onkel betont, „darunter Pietrina Sidoti-Olivio, Margret Eidt, Beate Meier und Karoline Felbinger. Eine Zeitlang saß Hannelore Lang zusätzlich im Limburger Büro, sie betreute von dort aus die Gemeinde in Wetzlar.

 

Berufung

Fiorella Dall’Arche kam über Karoline Felbinger zu ihrer neuen Berufung. Als diese in Rente ging und die Stelle vakant wurde, traf die angehende Rentnerin zufällig die heute 38-Jährige, die nach längerem Aufenthalt in Turin, wo sie als Kosmetikerin und in der Fußpflege gearbeitet hatte, wieder in die Heimat Limburg zurückgekehrt war und Arbeit suchte. Obwohl Fiorella eigentlich lieber in ihren ehemaligen Beruf zurückkehren wollte, bewarb sie sich nach gutem und hartnäckigem Zureden von Karoline Felbinger schließlich doch – und stellte ganz schnell fest, dass ihr die neue Arbeitsstelle besonders gut gefiel und dass sie mit ihrem Onkel hervorragend Hand in Hand arbeitet. „Er ist die Seele der Italienischen Gemeinde und hält sie am Leben“, würdigt sie die Verdienste des inzwischen 77-jährigen Pfarrers. Zu den „klassischen Arbeiten“ einer Pfarrei wie der Eintragung von beispielsweise Taufen, Eheschließungen, Kommunionen und Beerdigungen in die Kirchenbücher übernahm Fiorella, die beim Bistum Limburg angestellt ist, nach und nach weitere Aufgaben und ist inzwischen längst Ansprechpartnerin für etliche Anliegen. „Das geht von finanziellen Problemen über die Übersetzung von Privatbriefen und offiziellen Dokumenten bis zum Entschlüsseln von Arztverschreibungen oder italienischen Rentenanträgen“, erzählt sie lachend, „es ist mehr geworden, seitdem Giovanni Generale, der über 40 Jahre lang als Pastoralassistent der italienischen Gemeinde tätig war, vor zwei Jahren in den Ruhestand gegangen ist.“ So kümmert sie sich um soziale Belange der Mitbürger, berät „ihre“ Italiener auch zu Hause und ist gerade den Frauen eine echte Unterstützung. An den Werktagen ist sie vormittags im Limburger Schloss neben dem Dom zu finden. Hier, in der ehemaligen Scheune, rechts vom Eingang in den Hof, hat die Italienische Gemeinde schon von Anfang an ihren Sitz. Auch im Nebengebäude ist sie manchmal unterwegs. Im kleinen Saal über dem Proberaum der Domsingknaben ist seit 1970 das Pfarrzentrum der Gemeinde untergebracht (früher war es im Kolpinghaus). Mittwochs bis sonntags ist hier in der Zeit von 18 bis 22 Uhr geöffnet, hier treffen sich viele Italiener auf einen Plausch oder, je nach Gelegenheit, zum Feiern. Häufig schaut auch Fiorella Dall’Arche vorbei.

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