Krankheit

Wenn ich für mich oder einen schwerkranken Familienangehörigen das Sakrament der Krankensalbung erbitten will...

Wer schwer erkrankt ist, sich vor einer größeren Operation befindet, oder aufgrund seines Alters und den damit einhergehenden Schwächen den Tod herannahen sieht, der kann das Sakrament der Krankensalbung empfangen.

Wichtig ist dabei, dass die Kirche seit vielen Jahrzehnten nicht mehr von einer "letzten Ölung" spricht, denn dies würde ja nahe legen, dass auf jeden Fall der Tod zu erwarten ist. Die Krankensalbung will vielmehr in schwerer Krankheit aus dem Glauben heraus stärken – zur neuerlichen Gesundung oder eben um den Weg durch den Tod hindurch zu Gott zu finden.

Krankensalbungen sind dem Priester vorbehalten. Gerne können Sie hierzu für ihre kranken Angehörigen einen Termin mit dem Pfarrer vereinbaren. In Notfällen können auch zu ungewöhnlichen Zeiten Krankensalbungen gespendet werden – vor allem in unmittelbarer Todesgefahr. Die Kontaktdaten unserer Priester finden sie auf dieser Homepage. Während der Urlaubszeiten ist eine "Notfallhandy" geschaltet. Eine Krankensalbung nach Eintritt des Todes ist nicht möglich.

Dennoch ist es auch dann sinnvoll, einen Priester oder pastoralen Mitarbeiter hinzuzubitten, um mit den Hinterbliebenen für den Verstorbenen zu beten.

Wenn ich eine regelmäßige Krankenkommunion für ein Familienmitglied oder für mich selbst einrichten will...

In der Regel an jedem ersten Freitag im Monat bringen wir in der Gemeinde die Kranken- oder Hauskommunion zu den Mitchristen, die nicht mehr am Gottesdienstleben teilnehmen können, weil Krankheit oder andere Beeinträchtigungen das verhindern. Gern sind wir bereit, zu Ihnen zu kommen.

Wenden Sie sich hierzu einfach an unser Pfarrbüro. Sie werden dann in die Liste der regelmäßigen Besuche aufgenommen.

Wenn der erste Freitag eines Monats auf einen besonderen Feiertag fällt (etwa Karfreitag o. ä.) wird die Krankenkommunion verschoben. Beachten Sie hierzu bitten die regelmäßigen Terminankündigungen in unseren Pfarrbriefen.

An Weihnachten und an Ostern wird nach Rücksprache mit den Betroffenen eine besondere Gelegenheit zur Kommunion eingerichtet.