St. Hildegard Limburg

Geschichte St. Hildegard

Entstehung und Wirken von 1967 - 2010

St. Hildegard ist als Kirchengebäude und als Gemeinde eine Antwort auf das Zweite Vaticanum (1962-1965). Die Aufbruchstimmung in der Kirche kam damals vielen Christen entgegen, die mit der starren Liturgie ihre Probleme hatten. Papst Johannes XXIII. riss mit seinem „Öffnet die Fenster“ Begeisterungsströme mit sich. Kirche wurde nicht mehr als verstaubt erlebt, sondern als Gemeinschaft von Christen, in der jeder Christ seine Bedeutung hat.

Mit der Öffnung für die Laien kamen viele neue Impulse in die Kirche, sie wurde lebendig. Die Beteiligung der Laien an den gottesdienstlichen Aufgaben nahm zu. Menschen versammelten sich in der Kirche, weil sie etwas von ihr erwarteten.

Gemeinden wurden größer und somit wurden auch neue Kirchen in dieser Zeit gebaut. In dem Kirchenbau von St. Hildegard kamen folgende Aspekte zum Ausdruck.

In der Form des Zeltes: Zeichen für das Volk Gottes unterwegs.

In der Form der Flügel: der Adler, der seine Brut beschirmt.

Die verglaste Fassade macht deutlich, dass das Leben draußen in die gottesdienstliche Feier hineingenommen werden soll.

Der runde Aufbau des Kirchenraumes ermöglicht die Feier des Gottesdienstes als Gottesdienstfamilie. Die Gemeinschaft um Christus wird in den Mittelpunkt gestellt.

Bei den Überlegungen zum Bau der Kirche ging man von einer stärker wachsenden Gemeinde aus. So wurde alles im großen Stil geplant. Ein großer Gottesdienstraum, viele Räume für Gemeindeaktivitäten im Pfarrheim und eine Kindertagesstätte. Von anfänglichen tausend Katholiken über zweitausend im heutigen Gemeindegebiet, sind wir wieder bei ca. tausend Katholiken angekommen.

Das Gemeindebewusstsein entstand in der Zeit des Kirchenbaus. Die Gemeinde fand in der Pausenhalle der Tilemannschule die Möglichkeit, Gottesdienste zu feiern. Dafür war es notwendig, den Raum vorher herzurichten und wieder aufzuräumen. Die Gemeinschaft dieser Zeit wurde prägend.

Pfarrer Klaus Greef, zuerst Kaplan der Dompfarrei, wurde der erste Pfarrer von St. Hildegard. Durch seinen gewachsenen Kontakt zu den damaligen Jugendlichen konnte er gut anknüpfen und mit seinen Gemeindemitgliedern für die neue Gemeinde eine Basis schaffen. Er förderte die Mitverantwortung der Gemeindemitglieder und trug zu einem lebendigen Austausch zwischen Laien und Priestern bei. Daraus entwickelte sich ein Selbstbewusstsein in der Pfarrei, dass die Gemeinde in allen Phasen ihrer Existenz lebendig hielt. Pfarrer Hans–J. Kleyboldt war der letzte Pfarrer, der im Gemeindegebiet lebte. Es folgte eine Zeit in der St. Hildegard mitversorgt wurde durch den Dompfarrer Norbert Lixenfeld, später gab es die Leitenden Priester Pfarrer Karl Wolf, Pfarrer Karl Wagner und Pfarrer Dr. Wolfgang Pax und die Pfarrbeauftragten Schwester Ursula Schmitz SAC, Frau Verena Ley und Gemeindereferentin Gabriele Stein, aber auch häufige Vakanzen.

Der Kern, der damals St. Hildegard aufgebaut hat, prägt bis heute den Zusammenhalt der Pfarrei. Daneben haben sich weiterer Kreise gebildet, die das Leben in St. Hildegard wesentlich mitgestalten. Ein Netzwerk von Ehrenamtlichen hat den Blick für die Gemeindemitglieder, die Hilfe brauchen, oder auch nur ein gutes Wort. Der Zusammenhalt der Gemeindemitglieder erfüllt den Kirchenraum, wie auch die Gemeinde mit Leben. So können auch Anforderungen der heutigen Zeit bestanden werden.

Für den Erhalt der Gemeinde wurden neue Wege eingeschlagen. Die Gemeinde teilt sich den Kirchenraum mit der Jugendkirche CROSSOVER. Durch die vorausschauenden Überlegungen und kooperativen Verhandlungen des Pfarrgemeinderates und des Verwaltungsrates hat diese Kooperation sich zu einem fruchtbaren Miteinander entwickelt.

Die Kindertagesstätte der Pfarrei mit ihren engagierten Erzieherinnen setzt christlichen Glauben in Leben um und spricht durch ihr Engagement viele Familien an, die sich in der Einrichtung wohlfühlen.

Pfarrer Gereon Rehberg ist Priesterlicher Leiter des Pastoralen Raumes Limburg, Pfarrer der Dompfarrei und der Pfarrei St. Hildegard, sowie Leitender Priester der Pfarrei St. Josef Staffel. Frau Katharina Kunkel ist als Pastoralreferentin Ansprechpartnerin für die Gemeindemitglieder.

Zusammen mit dem Pfarrgemeinderat und dem Verwaltungsrat und den vielen Ehrenamtlichen will die Gemeinde mit ihrem Leben eine Antwort des Glaubens auf die Anforderungen der heutigen Zeit geben.

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Ansprechpartner & Pfarrbüros

Pfarramt St. Hildegard
Tilemannstr. 7
65549 Limburg

Fon: 0 64 31 / 37 12
Fax: 0 64 31 / 26 462
E-Mail: st.hildegard-limburg(at)bistum-limburg.de

Öffnungszeiten Pfarramt
Montag, Dienstag & Donnerstag:
9:00 – 11:00 Uhr
Mittwoch: 16:00 – 18:00 Uhr

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St. Hildegard-Kirche Limburg