St. Josef Staffel

Geschichte St. Josef (Staffel)

Die katholische Kirchengemeinde St. Josef in Staffel ist eine junge Gemeinde. In der ursprünglich geschlossen evangelischen Ortschaft bildete sich erst allmählich durch Zuzug von Arbeitern der Steingutfabrik Anfang des 20. Jahrhunderts und nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Ansiedlung von Heimatvertriebenen eine Gruppe von Katholiken.

Die Zahl der katholischen Einwohner vergrößerte sich später weiter durch Gastarbeiter insbesondere aus Italien und Spanien, die im Buderus-Werk Arbeit gefunden hatten. Inzwischen ist die Zahl der katholischen und evangelischen Christen in Staffel etwa gleich groß.

Lange Zeit verfügten die Katholiken in Staffel nicht über ein Gotteshaus. Anfangs besuchten sie die heilige Messe im Dom, in den Kriegsjahren gestattete die evangelische Gemeinde katholische Gottesdienste in der evangelischen Kirche. Später mietete die katholische Gemeinde auch Säle als Domizil an. Ein erster kleiner Kirchenbau wurde mit viel Eigenleistung erstellt und 1952 geweiht, erwies sich aber langfristig als nicht ausreichend. Im Jahr 1963 erhielt Staffel mit Toni Held erstmals einen eigenen Pfarrer. Staffel gehörte zu dieser Zeit zur heute nicht mehr bestehenden Pfarrvikarie „St. Laurentius“, die Staffel und die Brückenvorstadt umfasste. Die Brückenvorstadt wurde letztlich der Domgemeinde zugeordnet und Toni Held widmete sich mit großer Energie der nun selbständigen Gemeinde St. Josef. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren die Arbeit mit den Jugendlichen der Gemeinde, aber auch der Neubau eines größeren Gotteshauses mit Gemeindezentrum und Pfarrhaus. Am 1. Mai 1967 feierte die Gemeinde ihr Patronatsfest „St. Josef der Arbeiter“ erstmals in der neuen Kirche. Der weithin sichtbare neue Turm hat erst sehr viel später, im Jahr 1991, drei Glocken erhalten, die seither harmonisch mit dem Geläut der evangelischen Kirche zusammenklingen.

Pfarrer Toni Held wechselte 1969 nach Niederbrechen, ihm folgte sein Cousin Engelbert Held, der in Staffel in sein Amt als Pfarrer eingeführt wurde. Im folgenden Jahr wurde der Kirchenchor Sankt Josef gegründet, der seither viele Gottesdienste musikalisch bereichert hat. Pfarrer Engelbert Held verließ 1981 Staffel. In der Zeit von 1981 bis 1983 wurde Staffel von Pfarrer Lothar Frank aus Offheim mitverwaltet. Als Ansprechpartnerin vor Ort fungierte Gemeindereferentin Beate Trost. Pfarrer Norbert Lixenfeld war 1983 bis 1991 neben seiner Tätigkeit als Dompfarrer zugleich auch Pfarrer von St. Hildegard und St. Josef. Im Anschluss übernahmen die bereits in den Ruhestand versetzten Pfarrer Holzbach, Perne und seit kurzem Pfarrer Neumann die Aufgabe, mit der Staffeler Gemeinde den Gottesdienst zu feiern. Dompfarrer Gereon Rehberg feiert als zuständiger Pfarrer von St. Josef ebenfalls in regelmäßigen Abständen die heilige Messe in Staffel. Seit der Staffeler Gemeinde kein eigener Pfarrer mehr zugeordnet ist, fallen die seelsorgerischen wie auch organisatorischen Aufgaben vor Ort in besonderem Maße den in St. Josef tätigen Pastoral- oder Gemeindereferenten zu. Derzeit wird die Gemeinde von Pastoralreferent Johannes Burek betreut.

Staffel ist eingebunden in den Pastoralen Raum Limburg, der außerdem die Domgemeinde, St. Hildegard und St. Marien umfasst. Priesterlicher Leiter des Pastoralen Raums ist Dompfarrer Gereon Rehberg. In der Organisationsform als gemeinsamer Pastoraler Raum finden zunehmend gemeindeübergreifende Aktivitäten statt, zum Beispiel bei der Vorbereitung zur Erstkommunion oder zur Firmung

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Pfarramt St. Josef
Hans-Wolf-Straße 1
65556 Limburg-Staffel

Fon: 0 64 31 / 86 20
Fax: 0 64 31 / 33 28
E-Mail: st.josef-staffel(at)bistum-limburg.de

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Dienstag & Freitag: 08:30 – 11:30 Uhr
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St. Josef-Kirche Staffel-Limburg