Erstellt von Maria-Luise Kirchberg | | St. Marien Limburg Aktuelles

Begrüßungskultur

Am ersten Sonntag in den Ferien war ich im Hochamt in der Pallottinerkirche St. Marien. Jeder Gottesdienstbesucher, jede Gottesdienstbesucherin wurde herzlich und persönlich begrüßt.

Wie wohltuend.

Dann noch das Evangelium: Kommt, …. und ruht ein wenig aus. (Mk 6,31)

 

Das haben wir so nötig in diesen Zeiten der monatelangen Einschränkungen, der aktuellen Bedrohungen und Schreckensmeldungen durch die Unwetterkatastrophe vor unserer Haustür.

Mit einem Schlag wurde mir bewusst, dass seit über einem Jahr Gemeindemitglieder an der Kirchentüre sitzen, die die Eintretenden begrüßen und willkommen heißen!

Corona ist eine harte Lehre in unserem Leben, die allerdings auch positive Seiten hat. Sonntag für Sonntag finden sich in unseren Kirchen freiwillige Helfer, die einerseits diese obligatorischen Anwesenheitslisten führen, die andererseits ihr Gesicht, ihre Person, ihr Wesen dafür einbringen, die Gottesdienstbesucher/innen zu begrüßen, willkommen zu heißen.

Da ist der Banker, der immer zuverlässig da ist, da sind Firmlinge, die sich einbringen, da ist das Ehepaar aus dem Kirchenchor, das wenigstens auf diese Art dabei sein will, da ist die Frau aus dem Frauenkreis, die bei einem Requiem Dienst tut, da ist der junge Rentner, der auch bei außerplanmäßigen Gottesdienstterminen zur Verfügung steht, da ist die Abiturientin, die endlich wieder Zeit hat, nicht zuletzt sind da die Pallottiner Patres, die wie selbstverständlich und mit Herz diesen Dienst übernehmen.

All diese Gemeindemitglieder halten unsere Kirche lebendig, geben ihr ein Gesicht. Ihnen gehört unser aufrichtiger Dank.

Bleibt zu hoffen, dass diese positive Begrüßungskultur Corona überlebt und dass sich auch in der neuen, großen Pfarrei immer wieder Menschen finden, die vor und auch nach dem Gottesdienst Zeit füreinander haben.

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